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Berlin, den 23.11.2009
News-Update zum 6. Symposium Hochleistungssport
Überlastungsschäden: Eine der großen Herausforderungen im Hochleistungssport
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) veranstaltet am 23. November 2009 zum sechsten Mal an der Seite der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), der BG für die Profisportler, das Symposium Hochleistungssport im Berliner Olympiastadion.
Die Idee zur Durchführung eines Symposiums mit dem Thema Überlastungsschäden kam aus dem Bereich physischer Beanspruchungen, die im Wesentlichen drei konkrete Probleme aufwerfen. Dazu Prof. Axel Ekkernkamp im Rahmen der Veranstaltung: „Es vergeht viel zu viel Zeit zwischen dem Auftreten zunächst harmlos erscheinender Schmerzen typischerweise am Fuß oder Unterschenkel und dem Stellen der richtigen Diagnose des inkompletten oder gar kompletten Ermüdungsbruches. Leider fehlen konkrete Handlungsempfehlungen zur operativen oder konservativen Behandlung eines solchen Knochenbruches. Sollte die Entscheidung für ein operatives Vorgehen gefallen sein, stellt sich die Frage der Notwendigkeit und des Zeitpunktes einer Materialentfernung.“
Gerade die dritte Fragestellung stellt hohe Anforderungen an den Profisportler, seine Betreuer und den Vereinsarzt, psychologische Begleitung und Vertrauen in die Berater sind obligatorisch. Mit einer Refraktur (neuerliche Knochenbruchbildung) ist in der Regel die Karriere des Sportlers beendet.
Neben den körperlichen stehen auch psychische Überlastungsschäden im Fokus des Symposiums: „Insbesondere beim Wettkampf spielt die mentale Komponente oftmals eine größere Rolle als die physische“, so Ronny Ziesmer, ehemaliger Leistungssturner und aktiver Handbiker, der neben dem Radrennfahrer Jens Voigt zu den Gästen zählt. Jens Voigt: „Psyche und Physis hängen immer zusammen. Gerade bei Leistungstiefs entsteht häufig eine Abwärtsspirale, aus der man als Sportler nur schwer wieder herausfindet.“
Mit seinem Zentrum für Sportmedizin, das eine enge Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Berlin unterhält, ist das ukb breit aufgestellt in der professionellen Betreuung von Hochleistungssportlern. Im August 2008 wurden die Teilnehmer der Paralympischen Spiele in China durch Bundesministerin Ulla Schmidt, Bürgermeisterin Junge-Reyer und Ronny Ziesmer auf dem Gelände des ukb in Richtung Peking verabschiedet. Im Frühjahr 2009 besuchte Sir Philip Craven, Präsident des Paralympischen Kommitees, das ukb, um die besonderen Beziehungen der Paralympischen Bewegung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und mit der Berliner BG-Klinik zu demonstrieren.
Im ukb werden jährlich 3.000 Patienten in der Kostenträgerschaft der Gesetzlichen Unfallversicherung stationär behandelt, davon allein 450 im Auftrag der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. Über 50.000 Notfallpatienten suchen jährlich das ukb auf.
Axel Ekkernkamp, 52, hat selbst neun Jahre lang in Jugendmannschaften des DSC Arminia Bielefeld Fußball gespielt. Er ist Unfallchirurg, Orthopäde und seit Jahren Sportmediziner. Im Oktober wurde er von Organisationskomitee für die FIFA-Frauenweltmeisterschaft Deutschland 2011 zum Venue-Medical-Officer (VMO) berufen.
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Berlin, den 18.11.2009
6. Symposium Hochleistungssport am 23.11.09 im Berliner Olympiastadion
Experten und Profisportler diskutieren Überlastungsschäden bei Hochleistungssportlern, berichten, warum Turnen bei den nächsten Paralympics Wettkampfdisziplin werden soll und wie nicht nur Leistungssportler von L.EAP profitieren können
Was geschieht, wenn Sportler an ihre physischen oder psychischen Grenzen stoßen, hat der tragische Tod des Hannover 96-Keepers Robert Enke einmal mehr gezeigt. Wie Spitzensportler mit den teils enormen Belastungen ihres Berufs besser umgehen können, thematisiert das 6. Symposium Hochleistungssport im Berliner Olympiastadion. Sportmediziner wie Prof. Dr. Heinz Lohrer, Sportfunktionäre wie Union-Sportdirektor Christian Beeck und Leistungssportler wie Radprofi Jens Voigt, Profiboxer Arthur Abraham, Rekord-Langstreckenläufer Jan Fitschen und die Fußballnationalspielerinnen Fatmire Bajramaj und Anja Mittag diskutieren über Prävention, Diagnostik und Therapie von Überlastungsschäden bei Hochleistungssportlern. Unter den rund 700 Teilnehmern des hochkarätig besetzten Symposiums, das in diesem Jahr erstmals im VIP Foyer Nord stattfinden wird, befinden sich außerdem Ex-Turner Ronny Ziesmer, Anne Merrem, High-Performance-Coach und Ex-Coach von Arnold Schwarzenegger, der Physiotherapeut der Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder, Boxtrainer Ulli Wegner und Bernd Schröder, Trainer von Turbine Potsdam.
Pressetermin
Datum: Montag, 23.11.2009 Zeit: 13:00 Uhr Ort: Olympiastadion Berlin, VIP Foyer Nord, Olympischer Platz 3 14053 Berlin
Thema: Überlastungsschäden bei Hochleistungssportlern mit Radprofi Jens Voigt, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und Dr. Ralf Schweer, Arbeitspsychologe der gesetzlichen Unfallversicherung VBG Überlastungsschäden bei Hochleistungssportlern mit Radprofi Jens Voigt, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und Dr. Ralf Schweer, Arbeitspsychologe der gesetzlichen Unfallversicherung VBG
Thema: Internationale Wettkampfstrukturen für Menschen mit Handicap mit Ex-Turner Ronny Ziesmer und Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin
Thema: L.EAP (Leistungssportspezifische Erweiterte Ambulante Physiotherapie): Neue Therapiestandards für alle gesetzlich Unfallversicherten am Beispiel des Muskelfaserrisses mit Eckehard Froese, Leiter Rehabilitation der gesetzlichen Unfallversicherung VBG und Reinhard Gebel, Inhaber des Rehazentrums SPOREG
Veranstalter des 6. Symposium Hochleistungssport www.sportsymposium.de sind die gesetzliche Unfallversicherung VBG und das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb).
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Berlin, den 30.10.2009
Gläserne Manufaktur für mehr Freiheit und Mobilität
Eröffnung des neuen orthopädischen Leistungszentrums am Unfallkrankenhaus Berlin
Mit der Einweihung seines neuen Leistungszentrums präsentiert die Eprotec GmbH am Montag, 2. November 2009 ab 13:00 Uhr unter anderem Berlins erste gläserne Manufaktur für Orthopädietechnik.
Geschäftsführer Christian Hartz und sein Team zeigen mit Hausführungen, praktischen Präsentationen und Fachvorträgen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesundheitswesen erstmals das gesamte Leistungsspektrum ihres Unternehmens. Das in historischer Architektur mit hochmodernem Anbau untergebrachte Zentrum wartet mit zahlreichen Innovationen auf: Die Werkstatt, Büros und Funktionsbereiche sind mit höchsten Gesundheits- und Sicherheitsstandards ausgestattet und organisatorisch ideal aufeinander abgestimmt.
Digitale Datenverarbeitung und computergestützte Produktionsverfahren unterstützen die Umsetzung auch anspruchvollster Lösungen für die Patienten und sichern von der Diagnose bis zur Abrechnung reibungslose Behandlungsabläufe und eine schnelle Rückkehr in den Alltag.
Auf der hauseigenen Testlaufstrecke mit verschiedenen Oberflächenbelägen können Patienten ihr Prothesen erproben und passgenau optimieren lassen.
Im großzügigen Ausstellungsbereich informieren Eprotec-Mitarbeiter die Besucher über neuartige Technologien und Therapie-Verfahren.
Bei Eprotec kommt fortschrittlichste Orthopädietechnik zum Einsatz: myoelektrische Armprothesen, computergesteuerte Knie- und Fußsysteme und komplexe Diagnosesysteme für Testschäfte sind nur eine Auswahl. Innovative Eigenentwicklungen vervollständigen das Angebot: Die Vakuumverformungsanlage wurde ebenso selbst entwickelt wie die hauseigene Software. Ein weiterer Höhepunkt ist die so genannte Silikonwerkstatt. Durch die eigene Lackiererei, eine präzise Farbmischanlage und natürliche Lichtverhältnisse können Prothesen auch optisch perfekt an ihre Träger angepasst werden.
Die Orthopädietechnik hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Neue Technologien und Materialien ergänzen klassische Methoden der Orthopädie zu einem modernen Versorgungskonzept für oftmals schwer traumatisierte Patienten. Die Wiederherstellung der individuellen Mobilität, Bewegungsfreiheit und des persönlichen Erscheinungsbildes hat dabei für Eprotec in allen Phasen oberste Priorität.
Einladung zur Eröffnungsfeier des Leistungszentrums Orthopädietechnik
Datum: 2. November 2009 Uhrzeit: 13:00 Uhr Ort: Brebacher Weg 15 12683 Berlin
Während der gesamten Veranstaltung mit Buffet und musikalischer Begleitung stehen Eprotec-Experten und Patienten für Fragen und Erfahrungsberichte zur Verfügung.
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Berlin, den 19.10.2009
Axel Ekkernkamp wird korrespondierendes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie
In Anwesenheit des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Deutschen Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, wurde Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp (52), Oberstarzt der Reserve, anlässlich des Jubiläumskongresses der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie zum korrespondierenden Mitglied ernannt. Diese Auszeichnung wird jährlich nur einmal verliehen.
Die Laudatio hielt Generalstabsarzt a.D. Dr. med. Hans-Dieter Schmidt, Präsident der Gesellschaft. "Der Sanitätsdienst der Deutschen Bundeswehr wird durch Prof. Ekkernkamp und das Unfallkrankenhaus Berlin seit Jahren nach Kräften unterstützt."
Axel Ekkernkamp ist Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) und Professor für Unfallchirurgie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. 2008 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Initiator der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). 1993 gehörte er der ersten Auslandsmission des Sanitätsdienstes der Deutschen Bundeswehr in Kambodscha an. Ekkernkamp fördert aktiv das Engagement von Offizieren und Unteroffizieren aus beiden Kliniken in Einsatzgebieten wie Afghanistan.
In Bonn bedankte sich der Mediziner für das Signal in Richtung Chirurgie und Unfallchirurgie, traditionell eng verbunden mit der Einsatzmedizin. "Gern will ich für weitere Brückenschläge zwischen der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie und den wissenschaftlichen Fachgesellschaften der Chirurgen, Unfallchirurgien und auch der Orthopäden und Unfallchirurgen sorgen."
Die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken kooperieren traditionell eng mit der Deutschen Bundeswehr. Seit 1997 besitzt das ukb einen umfassenden Versorgungsauftrag für schwerbrandverletzte Patienten in Nordostdeutschland, einschließlich der in dieser Region stationierten Soldaten.
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Berlin, den 17.07.2009
Offenes Feuer ist immer eine Gefahrenquelle
Experten-Tipps für sicheres Grillen
Sommerzeit in Berlin. Die Grillsaison erreicht ihren Höhepunkt – und mit ihr das Risiko schwerer Verbrennungen. Besonders in den warmen Monaten ereignen sich jährlich in Deutschland tausende Grillunfälle – oftmals mit lebenslangen Folgen für die Opfer.
„Offenes Feuer ist immer auch eine Gefahrenquelle. Das unterschätzen viele Menschen", sagt Dr. Bernd Hartmann, Chefarzt des Zentrums für Schwerbrandverletzte mit Plastischer Chirurgie am Unfallkrankranhaus Berlin (ukb). Sein Team versorgt jedes Jahr über 1.300 Notfall-Patienten. Die meisten von ihnen haben Glück im Unglück und müssen nur ambulant gegen leichte Verletzungen wie Sonnenbrände, Verbrühungen oder kleine Brandwunden behandelt werden. Doch fast 25 Prozent der Unfallopfer kommen weniger glimpflich davon: sie werden teilweise mit schwersten Verbrennungen eingeliefert und benötigen langfristige stationäre Therapie und Betreuung. Viele dieser Patienten leiden an Verbrennungen zweiten oder dritten, manchmal sogar vierten Grades. In diesem Stadium spüren die Betroffenen nicht einmal Schmerzen – Haut, Gewebe und Nerven sind völlig zerstört. Schwer rekonstruierbare Bereiche wie Gesicht, Hals und Hände sind besonders häufig betroffen.
Die Mehrzahl schwerer Grillunfälle ereignet sich beim Anzünden mit Brandbeschleunigern. Speziell die Verwendung von Brennspiritus ist gefährlich: Ethanol verdunstet äußerst leicht und verbindet sich mit Luft zu einem hoch entflammbaren Gas-Gemisch, das schlagartig explodieren kann.
Mangelnder Sicherheitsabstand, der Verzicht auf Handschuhe und Grillzange und fehlendes Löschmittel sind weitere Ursachen.
Schon ab 15 Prozent hochgradig verbrannter Hautfläche besteht Lebensgefahr. Oft kommt es schlimmer: „Bei schweren Brandunfällen sind auch 70 Prozent verbrannte Haut keine Seltenheit", so Hartmann. In solchen Fällen ist das ganze medizinische Können der BVZ-Mitarbeiter gefragt. Das beste Mittel gegen Brandunfälle bleibt aber die Prävention. Hartmann: „Wir behandeln im BVZ täglich schwere Verletzungen, die mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen zu vermeiden gewesen wären. Das gilt besonders für das Grillen in der Freizeit."
Deshalb hat das BVZ einige Grundregeln für sicheres Grillen zusammengestellt:
1. Niemals flüssige Brandbeschleuniger (Spiritus, Benzin) benutzen. 2. Grill gegen Umkippen sichern und im Windschatten aufstellen. 3. Grundsätzlich feuerfeste Schutzhandschuhe und lange Grillzangen verwenden. 4. Kinder niemals in der Nähe des Grills spielen lassen. 5. Ausreichend Löschmittel (Wasser, Sand, Löschdecke oder Feuerlöscher) bereithalten. 6. Brennendes Fett nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
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Berlin, den 14.07.2009
Luftrettung auf höchstem Niveau
Unfallkrankenhaus Berlin weiht Hightech-Hangar ein
Mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie weiht das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) am 14. Juli 2009 um 11:00 Uhr seinen neuen Hubschrauber-Hangar ein.
Der rundum verglaste Hangar und ein weiterer Landeplatz auf dem Dach der Klinik wurden errichtet im Rahmen der Stationierung des Intensiv-Transport-Hubschraubers (ITH) „Christoph Berlin“ am Unfallkrankenhaus Berlin im Oktober 2008, nach Schließung des Flughafens Tempelhof. „Durch diese Maßnahme tragen wir dazu bei, die Leistungsfähigkeit der Luftrettung in Berlin und Brandenburg weiter zu steigern“, so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb.
Insgesamt 260 Tonnen Stahl und über 46 Tonnen Aluminium wurden für das ehrgeizige Projekt eingesetzt, das die Architekten und Planer vor besondere Herausforderungen stellte: weder der Klinikbetrieb noch die Anflüge durch Rettungshubschrauber durften beeinträchtigt werden.
Doch mit 50 beteiligten Unternehmen und zeitweise bis zu 150 Projektmitarbeitern gelang die schwierige Aufgabe: In nur sechs Monaten entstand eine fassadengestützte Leichtkonstruktion, die den hohen technischen und organisatorischen Ansprüchen eines überregionalen Traumazentrums der Maximalversorgung genügt.
Die Bedingungen für die Luftrettung am Unfallkrankenhaus Berlin sind deutschlandweit einmalig: Hangar, Brücke und Landeplätze sind vollständig beheizbar, höhengleich angeordnet und über stufenlose Verkehrswege verbunden. Per Lift gelangen Notfall-Patienten ohne Umwege in die Rettungsstelle und das Zentrum für Schwerbrandverletzte. Unmittelbar unter dem Hangar liegen die komfortabel ausgestatteten Bereitschaftsräume der fünf- bis sechsköpfigen Flugbereitschaft. Die Leitzentrale ist im Hangar integriert. Damit bestehen perfekte Bedingungen für die Aufrechterhaltung des 24stündigen Flugbetriebs und den Sieben-Tage-Dienst der Crew. Über einen akkubetriebenen Transportschlitten lässt sich der Hubschrauber direkt in Startposition bringen, ohne dass der Flugbetrieb auf den anderen Landeplätzen unterbrochen werden muss. Eine Dachbetankungsanlage mit 5.000 Litern Fassungsvermögen, die vollautomatische und ferngesteuerte Schaumlöschanlage mit 10.000-Liter-Vorratstank und flächendeckende Videoüberwachung sorgen für maximale Sicherheit und reibungslose Abläufe bei der Patientenversorgung.
Denn diese stehen im Mittelpunkt: „Besonders in Spezialdisziplinen ist das Unfallkrankenhaus Berlin die erste Adresse für die schnelle und hochqualifizierte Versorgung von Notfall- und Intensiv-Patienten aus dem nordostdeutschen Raum“, so Prof. Dr. Ekkernkamp. „Mit dem Ausbau unseres Hubschrauber-Stützpunkts haben wir dafür die idealen Voraussetzungen geschaffen.“
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Berlin, den 13.07.2009
Der Helm hat keine Nebenwirkungen
Aktuelle Ergebnisse der Verkehrsunfall- und Sicherheitsforschung
„Fahrradfahren ist gesund – aber auch gefährlich", sagt Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.
Im Jahr 2008 verunglückten nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes fast 80.000 Fahrradfahrer; was 58 Prozent aller verunglückten Zweiradfahrer entspricht. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher. 425 Fahrradfahrer verstarben; dies sind immerhin 30 Prozent aller getöteten Zweiradfahrer. Verletzungen des Kopfes und der unteren Gliedmaßen sind die mit Abstand häufigsten Verletzungen nach Fahrradunfällen.
Wissenschaftliche Untersuchungen aus der Verkehrsunfall- und Sicherheitsforschung belegen die Wirksamkeit von Schutzhelmen. „Das Tragen eines Fahrradhelms kann das Risiko einer schweren Kopfverletzung um mindestens 50 Prozent verringern", so Dr. Uli Schmucker, Unfallforscher an der Universitätsklinik Greifswald.
Trotzdem sprechen sich die Experten gegen die Einführung einer gesetzlichen Helmpflicht aus. Jüngste Erfahrungen aus dem Ausland zeigten gänzlich unerwartete negative Folgen einer gesetzlich verankerten Helmpflicht. Viele Fahrradfahrer verzichteten lieber auf das Fahrradfahren als einen Helm zu tragen. Die Folgen eines solchen Verzichts wären katastrophal, denn Fahrradfahren verringert das Risiko chronischer Erkrankungen, hält jung und fit. Gesundheit und Wohlbefinden von Millionen Fahrradfahrer würden unter einer Helmpflicht leiden, denn viele setzen sich dann wohl wieder hinters Lenkrad eines Autos, statt frische Luft zu atmen. Auch in Deutschland gelten Helme als „uncool" , sie ruinieren die Frisur und passen nicht in die Aktentasche. Eine gesetzliche Verpflichtung wäre hier folglich kontraproduktiv, weil sie die gewollte gesundheitsfördernde Wirkung für die Gesamtbevölkerung verfehle, erklärt Unfallchirurg Ekkernkamp.
Erfolg versprechen sich die Unfallmediziner dagegen von umfassender Aufklärung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und Lehrern. Neben Informationen über die gravierenden Folgen schwerster Kopfverletzungen gilt es, den Helm als selbstverständlichen Bestandteil des Fahrradverkehrs zu zeigen. Spielerische Elemente und freche Designs können die Akzeptanz insbesondere bei jungen Verkehrsteilnehmern erhöhen. Außerdem empfehlen die Experten aus Berlin und Greifswald, Fahrräder nur noch zusammen mit einem Helm zu verkaufen oder zu verleihen. Das Fahrrad muss in Zukunft als gesundes und sicheres Verkehrsmittel gelten.
„Viele Protektionen im Straßenverkehr – wie Airbags und Sicherheitsgurte - verursachen gleichzeitig systemimmanente Probleme. Ein Fahrradhelm dagegen ist sicher und hat keinerlei Nebenwirkungen", so Prof. Dr. Ekkernkamp. Was sich auf freiwilliger Basis etwa beim Skifahren langsam durchsetzt, könne auch im Radsport möglich sein. „Fahrradfahren und Helmtragen müssen zusammen gehören. Selbst Westernhelden dürfen heutzutage in Filmen keine Zigaretten mehr rauchen! Ebenso sollten Radfahrer zukünftig immer mit Helm gezeigt werden."
Denn mit dem richtigen Schutz ist das Fahrrad vor allem eines: ein gesundes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel für Menschen jeden Alters.
Sendehinweis: In der ARD-Sendung „Tagesthemen" am 8. Juli 2009 um 22:15 Uhr informierte Prof. Dr. Ekkernkamp über Risiken und geeignete Methoden zur Vermeidung von schweren Fahrradunfällen.
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Berlin, den 06.07.2009
IPC-Präsident besucht das Unfallkrankenhaus Berlin
Sir Philip Craven, Präsident des Paralympischen Komitees (IPC) und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), besucht am 10. Juli 2009 das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Der sechsfache Medaillengewinner der britischen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft engagiert sich seit vielen Jahren für die Integration von Menschen mit Behinderungen und den internationalen Behindertensport. Mit seinen umfangreichen Rehabilitations- und Reintegrationsangeboten leistet das Unfallkrankenhaus Berlin dazu einen wichtigen Beitrag. So planen Sir Philip und seine Frau Lady Jocelyn den Besuch der Abteilung für Physikalische Therapie und Rehabilitation. Hier erwartet sie unter anderem eine sportliche Präsentation der Rollstuhlrugby-Mannschaft Berlin Raptors, die das Unfallkrankenhaus Berlin als Sponsor unterstützt. Außerdem wird die Delegation, zu der auch Georg Schlachtenberger, Chief Operating Officer des Paralympischen Komitees, gehört, die Rettungsstelle und den neuen Hubschrauber-Landeplatz besichtigen.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) wird durch ihre Vorstandsvorsitzende Marina Schröder vertreten und das Unfallkrankenhaus Berlin durch seinen Geschäftsführer und Ärztlichen Direktor Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp.
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Berlin, den 06.07.2009
Paralympischer Spitzensport hautnah
Einladung zum International Paralympic Day am Brandenburger Tor
Sportmedizinische Leistungsdiagnostik für jeden präsentiert das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) beim 4. International Paralympic Day am 11. Juli 2009 auf dem Pariser Platz in Berlin.
Gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen Experten des Berliner Zentrums für Sportmedizin Freizeitsportlern und Interessierten jeden Alters, wie fit sie sind und was sie für mehr Gesundheit und Wohlbefinden tun können. Erfahrene Sportmediziner informieren über Ernährungspläne, Trainingsmethoden und Gesundheitsrisiken.
Dabei erhalten die Fachleute prominente Unterstützung: Paralympics-Sieger wie Radrennfahrer Michael Teuber, Ski-Alpin-Profi Gerd Schönfelder und die Sportschützin Manuela Schmermund berichten über ihre Erfolge, beantworten Besucherfragen und geben Autogramme. Weitere Gäste aus dem BG-Team der DGUV sind Holger Nikelis (Tischtennisspieler), Christiane Reppe (Schwimmerin) und die Berlin Raptors (Deutscher Rollstuhl-Rugby-Meister).
Die Veranstaltung richtet sich besonders an den Nachwuchs: Die Interviews mit den Paralympic-Sportlern werden von Kindern geführt und sollen insbesondere auch jüngere Besucher über die Bedeutung des Behindertensports und den Umgang mit einer Behinderung aufklären. Kinder, die bei den Mini-Paralympics mitmachen, sind dazu aufgerufen, am Gemeinschaftsstand ihre Vitalfunktionen zu messen. Doch auch alle anderen sind eingeladen: jeder Besucher kann am Stand kostenlos seine Gesundheitwerte testen lassen und die ausgestellten Therapie- und Trainingsgeräte der Sportler selbst ausprobieren.
Das BG-Team der DGUV
Zehn Paralympische Spitzenathleten aus unterschiedlichen Disziplinen der Sommer- und Wintersportarten bilden gemeinsam das BG-Team der DGUV. Die Botschaft der Sportler ist eindeutig: Sport stärkt Körper und Geist für den beruflichen und sozialen Wiedereinstieg. Sie repräsentieren damit lebensnah die Kernaussagen und Ziele der DGUV-Kampagne „Fit im Sport - fit im Job“.
Der 4. International Paralympic Day 2009
Sport verbindet - Der International Paralympic Day bietet großen und kleinen Besuchern die seltene Gelegenheit, Paralympischen Hochleistungssport hautnah und live zu erleben und zu erfahren, wie wichtig Sport für Menschen mit einer Behinderung ist. Die weltbesten Sportler und Medaillengewinner der Paralympics in Peking präsentieren ihre spektakulären Leistungen im Tischtennis, Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Rugby, Rollstuhl-Tanz, Blindenfußball und den Wintersportarten Biathlon und Schlitten-Eishockey. Sportlicher Höhepunkt des Tages ist die Offene Deutsche Meisterschaft im Weitsprung mit zahlreichen internationalen Spitzenathleten, die am späten Nachmittag ausgetragen wird.
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Berlin / Bonn, den 18.06.2009
"Gemeinsam für mehr Sicherheit"
Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2009
Mit bundesweiten Aktionen und Veranstaltungen engagieren sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und seine Partner am 20. Juni 2009 für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Unter Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee informieren die Initiatoren am kommenden Samstag auf öffentlichen Plätzen und Firmengeländen, aber auch in Schulen und Kindergärten in ganz Deutschland über Gefahren im Straßenverkehr, verkehrssicheres Verhalten und geeignete Präventionsmaßnahmen.
„Die Initiativen des DVR haben viel zur Reduzierung der Unfallzahlen auf Deutschlands Straßen beigetragen", so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) und Förderer der erfolgreichen DVR-Kampagne „Runter vom Gas!".
Der „Tag der Verkehrssicherheit" verbindet traditionell sachliche Information mit dem persönlichen Erlebnis verkehrssicherheitsrelevanter Themen. In den letzten vier Jahren kamen Hunderttausende Besucher zu den zahlreichen Veranstaltungen und machten mit bei den angebotenen Notfall-Übungen und Sicherheitstrainings. „Jeder Teilnehmer hilft aktiv mit, Leben zu retten und menschliche Tragödien zu vermeiden", so Ekkernkamp. "Und genau das besitzt für uns oberste Priorität."
Aktuelle Informationen zum „Tag der Verkehrssicherheit" und Termine in Ihrer Nähe finden Sie unter
www.tag-der-verkehrssicherheit.de
Unter www.runter-vom-gas.de erhalten Sie weitere Informationen zu "Runter vom Gas", der Plakat-Kampagne gegen überhöhte Geschwindigkeit.
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Berlin, den 29.05.2009
Kinospot warnt vor Badeunfällen
Kleiner Sprung mit lebenslangen Folgen
Jedes Jahr erleiden rund 1.000 Menschen in Deutschland eine Querschnittlähmung: Unfälle in Beruf oder Freizeit zählen zu den Hauptursachen. Besonders die Gefahren von Bade-Unfällen werden oftmals unterschätzt.
Allein das Behandlungszentrum für Rückenmarkverletzte im Unfallkrankenhaus Berlin behandelt jährlich bis zu zehn Patienten, die sich beim Sprung in flache Gewässer oder von Sprungtürmen schwer verletzt haben. Die meisten Opfer sind jung – Leichtsinn, Übermut und Unwissenheit gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Und die Folgen sind verheerend – viele Querschnittgelähmte verbringen ihr weiteres Leben im Rollstuhl und sind permanent auf fremde Hilfe angewiesen.
Mit einem einprägsamen Kinospot macht das Unfallkrankenhaus Berlin zum Start der Badesaison auf die Unfallgefahren beim Baden und Schwimmen aufmerksam. Der kurze Film richtet sich insbesondere an die Risikogruppe der 15-30 jährigen und warnt eindringlich vor den weit reichenden Konsequenzen, die ein kleiner Sprung in unbekanntes Gewässer haben kann.
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Berlin, den 28.05.2009
Endlich hören -
Implantierbare Hörgeräte und innovative OP-Verfahren am ukb eröffnen neue Perspektiven für Betroffene
Schwerhörigkeit im Alter hat für Betroffene weit reichende Folgen – ohne Behandlung führt sie zu gesellschaftlichen Rückzug und einer hochgradig gestörten Kommunikation mit der Umwelt. Die ständige Angst vor Blamage erschwert die Situation - viele Schwerhörige im fortgeschrittenen Alter verbergen bewusst ihr Leiden. „Nur jeder zehnte Betroffene über 65 besitzt überhaupt eine Hörhilfe, ein Jahr nach Verordnung nutzt diese gerade noch ein Drittel der Patienten", so Prof. Dr. Arneborg Ernst, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit vom 27. bis 29. Mai im Berliner ICC.
Dabei lassen sich Hörstörungen heutzutage sehr erfolgreich mit Hörgeräten und –implantaten ausgleichen. Die ideale Hörhilfe muss allerdings nicht nur klein und leistungsstark, sondern vor allem alltagstauglich sein: das teilimplantierbare Hörsystem Vibrant Soundbridge bietet hier neue Möglichkeiten.
Das System besteht aus zwei Komponenten: Der Audioprozessor enthält – wie ein modernes Hörgerät – das Mikrofon, den Chip zur digitalen Signalverarbeitung und eine Batterie. Das unauffällige Gerät wird durch Magnetkraft über dem Implantat gehalten. Statt eines Lautsprechers besitzt der Prozessor eine Sendespule. Das eigentliche Implantat enthält den Gegenmagneten zum Audioprozessor und die Empfangsspule.Die empfangene Information wird über einen Golddraht bis zu einem winzigen Zylinder geleitet, der an den Gehörknöchelchen befestigt ist.
ukb-Patient Manfred Lewitz hat mit der Vibrant Soundbridge eine langfristige Lösung für seine Schwerhörigkeit gefunden. Der 55jährige Berliner litt schon seit Jahren beidseitig unter starken Hörverlusten. Während beim linken Ohr aber ein herkömmliches Hörgerät ausreichte, konnte rechts wegen eines zerstörten Trommelfells nur noch fortschrittlichste Technik helfen. Drei erfolglose Operationen hatte Manfred Lewitz schon hinter sich, als Oberarzt Dr. Ingo Todt von der HNO-Klinik des ukb ihm im August 2008 schließlich eine Vibrant Soundbridge einsetzte.
Das System lässt sich noch während der OP individuell an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten anpassen. Trotzdem dauerte der gesamte Eingriff bei Manfred Lewitz nur zwei Stunden. Und nach vier Tagen Klinikaufenthalt konnte er bereits nach Hause. Seitdem liegt seine Hörfähigkeit wieder bei mehr als 90 Prozent. „Mit dem Gehör ist auch meine Lebensqualität zurückgekehrt", so Lewitz. „Die Mitmenschen ständig falsch oder gar nicht zu verstehen ist für jeden Betroffenen eine große Belastung."
Durch den frei bleibenden Gehörgang ermöglicht die Soundbridge ein verbessertes Sprachverständnis, erweiterte Frequenzbereiche bis 10.000 Hertz und einen deutlich gesteigerten Tragekomfort. Zum Schlafen oder Schwimmen lässt sich der Prozessor problemlos abnehmen. Rückkopplungspfeifen oder Kaugeräusche werden vermieden.
Die Anpassung des Audioprozessors erfolgte im Hörtherapiezentrum Potsdam (HTZ). HTZ-Leiterin Dr. Sandra Scholz und ihr Team besitzen umfassende Erfahrung im Einsatz implantierbarer Hörsysteme. Durch die individuelle Einstellung der chip-gesteuerten Prozessoren sorgen sie für ein natürliches und sehr differenziertes Hörerlebnis. Manfred Lewitz: „Die Klangqualität ist beeindruckend. Hätte ich früher von diesen Möglichkeiten gewusst, wären mir einige unangenehme Situationen erspart geblieben." Prof. Dr. Ernst: „Wichtig ist, dass Schwerhörige sich zu ihrem Leiden bekennen und aktiv professionelle Beratung nutzen. Denn den meisten Patienten können wir mit Hörgeräten und -implantaten wie der Vibrant Soundbridge dauerhaft helfen."
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Berlin, den 08.05.2009
Jede Minute zählt
Kompetente und schnelle Schlaganfall-Behandlung im Unfallkrankenhaus Berlin
Am 10. Mai ist Tag des Schlaganfalls - der dritthäufigsten Todesursache und dem häufigstem Grund für Behinderungen und vorzeitige Invalidität bei Erwachsenen. Jährlich erleiden rund 200.000 Menschen in Deutschland einen Apoplex. Zwei Drittel der Überlebenden müssen auch ein Jahr nach dem Anfall mit Einschränkungen des täglichen Lebens rechnen: Bewusstseinsstörungen, halbseitigen Lähmungen und Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens sind keine Seltenheit. Auch in Berlin gibt es circa 6.200 Schlaganfall-Opfer pro Jahr, weitere 7.000 Patienten erleiden ein Rezidiv.
Bei der Vermeidung von Folgeschäden ist Zeit der wichtigste Faktor: Mit jeder Minute ohne Behandlung verliert der Patient Hirngewebe. Die Klinik für Neurologie im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) hat seit 2007 ein detailliertes Verfahren zur optimalen und schnellen Versorgung von Schlaganfall-Patienten aus Berlin und Brandenburg entwickelt. Mit modernster Technologie, durch abteilungs- und fachbereichsübergreifender Zusammenarbeit und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept konnte das ukb die langjährigen Erfahrungen der gesetzlichen Unfallversicherung in der Rehabilitation von Schlaganfällen erfolgreich umsetzen. Die überregionale Stroke Unit ist permanent auf die komplexe Schlaganfall-Behandlung vorbereitet, hochqualifiziertes Personal sichert den Therapie-Erfolg und umfassende Betreuungskonzepte unterstützen Patienten bis zur Rückkehr in den Beruf.
„Das Unfallkrankenhaus Berlin besitzt einen umfassenden Versorgungsauftrag zur Therapie von Schlaganfällen in Berlin und Brandenburg,“ so Dr. Ingo Schmehl, Direktor der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation im ukb. „Mit modernster Ausstattung und einem optimal ausgebildetem Team sind für dafür bestens aufgestellt“.
Risikofaktoren für das Entstehen von Schlaganfällen sind typische „Volkskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus, Vorhofflimmern, übermäßiger Alkohol- und Nikotin - Konsum und Bewegungsmangel. Einem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, deshalb sollte man auf alarmierende Hinweise achten. Weitere Informationen unter www.schlaganfall-hilfe.de
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Berlin, den 07.05.2009
Infektionen im Krankenhaus
Experten zeigen Wege zum besseren Patientenschutz auf
In deutschen Kliniken kommt es zu etwa 800.000 Krankenhausinfektionen jedes Jahr. Besonders problematisch: Immer häufiger entwickeln Krankenhauskeime Resistenzen gegen die gängigen Antibiotika. Jährlich, so schätzen Experten, sterben allein an dem Problemkeim Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) bis zu 1.500 Patienten. Im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) diskutierten heute Fachleute verschiedener Disziplinen und Einrichtungen, wie dieser wachsenden Bedrohung Herr zu werden ist. Eingeladen zu dem Erfahrungsaustausch hat das Expertennetzwerk um Prof. Axel Kramer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und Leiter des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald. An der Veranstaltung nahmen knapp 100 Hygienefachkräfte, Ärzte und Verbandsvertreter aus Berlin und Brandenburg teil.
Die zunehmenden Antibiotikaresistenzen stellen die Krankenhaushygiene vor gewaltige Herausforderungen. „Wir beobachten für den Berliner Raum eine Zunahme des Nachweises von Oxacillinresistenten Staphylococcen um 250 Prozent seit 2001“, so Dr. Marlies Höck, Leiterin des Instituts für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene an den DRK Kliniken Berlin. Gelangt bei einer Operation etwa ein solcher Erreger in eine Wunde, sind die ursprünglich harmlosen Keime häufig kaum noch zu behandeln und unter Umständen lebensbedrohlich.
Mindestens ein Drittel aller Krankenhausinfektionen ließe sich nach Ansicht von Experten durch ein optimiertes Hygienemanagement vermeiden. „Infektionsprävention beginnt im Kopf. Das Wissen um die Problematik ist schon der erste Schritt der Qualitätssicherung“, so Prof. Axel Kramer. Sein interdisziplinärer „Greifswalder Lösungsansatz“ besteht bei der Bekämpfung von MRSA unter anderem aus:
- Screening aller Patienten auf Risikostationen und Screening der Risikopatienten in den übrigen Bereichen mit PCR-Schnelltest
- Schutzisolierung bis zum Vorliegen des Screeningergebnisses
- Screening im Umfeld bei Auftreten von MRSA
- Behandlung der MRSA-Besiedlung des Patienten
- Realisierung der „Multibarrieren-Strategie“, d.h. Ausschließen aller potentiellen Übertragungswege so weit wie möglich
Krankenhausinfektionen verursachen dem Gesundheitswesen erhebliche Kosten. Nach Angaben der DAK entstehen durch MRSA jährliche Kosten von über 600 Millionen Euro. Prof. Wilfried von Eiff, Gesundheitsökonom und Geschäftsführer des Centrums für Krankenhausmanagement (ckm), empfiehlt den Kliniken sogar ein generelles Aufnahmescreening aller Patienten auf MRSA. Nur so ließen sich die Kosten, auch für die Krankenhäuser selbst, langfristig eindämmen.
PD Dr. Julia Seifert, Leitende Oberärztin der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Unfallkrankenhaus Berlin, begrüßte im Namen des Unfallkrankenhauses Berlin die Teilnehmer des Workshops. Sie betonte, dass multiresistente Erreger eine der großen Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft sein werden.
Kontakt:
ipse Communication Kai Weller Fon: 030 / 288846-20
E-Mail: k.weller@ipse.de
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Berlin, den 09.04.2009
Ausstellung: Poetisch – Sensibel – Kraftvoll
Radierungen und Gemälde der Malerin Elfriede Otto
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und der Förderverein zur Ausgestaltung von Kunst und Kultur laden am 20. April 2009 ein zur Ausstellungseröffnung der Malerin Elfriede Otto.
Unter musikalischer Begleitung der Sopranistin Dana Marbach stellt die Künstlerin in der Magistrale des ukb ausgewählte Radierungen und Gemälde der drei Schaffensphasen »Poetisch – Sensibel – Kraftvoll« vor.
In Elfriede Ottos Malerei nimmt die Darstellung der sichtbaren Welt eine Vielzahl von Erscheinungsformen an. Von intensiver Auseinandersetzung mit der Natur geprägt, bilden Empfindungen aus der eigenen emotionalen Welt die Leitmotive ihrer Werke. Mit komplizierten Ätz- und Schabetechniken erzielt sie ein breites Spektrum von Farbabstufungen und Mischtönen, die sich in der Darstellung ausdrucksstarker Phantasiewelten, Unterwasserlandschaften und Fabelwesen manifestieren. „Besonders die farbenfrohen Radierungen werden hoffentlich vielen kranken Menschen Freude und Zuversicht schenken“, so die Künstlerin über ihre Ausstellung im Unfallkrankenhaus Berlin.
Privat-Dozent Dr. med. Wolfgang Diederichs, Vorsitzender des Fördervereins: »Wir freuen uns sehr, die ausgewählten Werke der Künstlerin im ukb zu präsentieren. Eine spannende Reise durch die Welt dieser phantasievollen Bilder und Momente der erholsamen Zerstreuung erwarten den Betrachter.«
Seit 1990 waren Elfriede Ottos Werke auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, zum Beispiel in Tokio, New York und Isfahan zu sehen. Elfriede Otto studierte unter anderem in Österreich, Norwegen und Süd-Afrika Graphik und Malerei. Sie lebt und arbeitet heute in Dortmund und Berlin.
Die Künstlerin steht während der Eröffnung gerne für Fragen zur Verfügung.
Ausstellungseröffnung Datum: 20. April 2009 Zeit: 19:00 Uhr Ort: Unfallkrankenhaus Berlin Magistrale des Hauptgebäudes Warener Str. 7 12683 Berlin
Wir würden uns freuen, Sie ab 19 Uhr in der Magistrale des ukb begrüßen zu dürfen. Um vorherige Anmeldung unter der Fax-Nr. 030-56813303 wird gebeten.
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Berlin, den 01.04.2009
Im Ernstfall gut vorbereitet
Katastrophenvorsorge im Unfallkrankenhaus Berlin
Mit einem umfangreichen Notfallplan sichert das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall.
Anlässlich des Weltgesundheitstages 2009 mit dem Motto »Maßnahmen des Gesundheitswesens im Katastrophenfall« weist das Unfallkrankenhaus Berlin auf die Notwendigkeit effizienter und nachhaltiger Maßnahmen bei unerwarteten Krisensituationen mit hohen Opferzahlen hin.
Bei Großschadensereignissen wie Zugunfällen, Flugzeugunglücken und Bioterror-Angriffen oder Grippepandemien zählt jede Minute – im ukb koordiniert die zentrale Rettungsstelle des Hauses in kürzester Zeit notwendige Schutzmaßnahmen, informiert alle Mitarbeiter und versetzt die Kliniken und Stationen in Alarmbereitschaft.
Die Maßnahmen gliedern sich in mehrere Phasen und Verantwortungsbereiche, die nahtlos in einander greifen und eng mit Polizei, Feuerwehr und anderen Beteiligten abgestimmt sind.
Alle verfügbaren Kräfte konzentrieren sich auf die Erstversorgung. Jede Abteilung kennt ihre Aufgaben: Innerhalb weniger Minuten werden Tragen, Rollstühle und Betten in großer Zahl bereitgestellt, die Dekontaminationsanlage in Betrieb genommen, Pflegepersonal an strategisch wichtigen Punkten positioniert und Sammelpunkte eingerichtet. Auch für die Betreuung von Angehörigen und Medien ist schnellstens gesorgt. Durch die Einrichtung weiterer Behandlungsplätze bereitet sich die Rettungsstelle auf die gleichzeitige Versorgung vieler Opfer vor. Die Stationen sorgen für eine umgehende Weiterbehandlung, damit das Aufnahmeverfahren zu keiner Zeit ins Stocken gerät.
Diese und weitere erforderliche Verfahrensabläufe bei Großschadensereignissen und Katastrophen regelt ein detaillierter Alarmplan, der permanent aktualisiert wird und jederzeit für alle Mitarbeiter einsehbar ist. Regelmäßige, systematische Schulung aller Mitarbeiter und realistische Katastrophenschutzübungen ermöglichen eine reibungslose und erfolgreiche Bewältigung des Ernstfalls in allen Phasen.
Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Pressesprecherin Esther K. Heyer Fon: 030 / 5681-4040 Fax: 030 / 5681-4043 E-Mail: esther.heyer@ukb.de
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Berlin, den 25.03.2009
Mehr Sicherheit für Biker
„Runter vom Gas!“ bei den Berliner Motorrad-Tagen
Pünktlich zum Saisonstart stellt die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ auf den Berliner Motorrad-Tagen am 29. März 2009 neue Maßnahmen zum Thema Motorradsicherheit vor.
Mit einem TV-Spot gegen überhöhte Geschwindigkeit, einer Videocast-Serie mit praktischen Tipps für Biker und einer Schutzwesten-Aktion von Bund und Ländern engagieren sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und seine Partner auch 2009 für mehr Sicherheit beim Motorradfahren.
Insbesondere die freiwillige Verwendung von auffälligen Warnwesten kann das Unfallrisiko von Bikern erheblich mindern. Um die Aktion bundesweit bekanntzumachen, verteilen der parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsministers, Ulrich Kasparick und DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner bei der Veranstaltung symbolische Pakete mit Schutzwesten an zehn prominente Motorradfahrer, die die Aktion in ihre Heimat tragen sollen. Bei anschließenden Medienterminen in den Bundesländern werden die jeweils 1.000 Schutzwesten dann an Motorradfahrer aus der Region verschenkt. Die „Sicherheitsbotschafter“ sind: Michael Gaedt (Comedian), Raphael Vogt (Schauspieler), Katja Pietsch (Moderatorin), Tim Demtröder (Schauspieler), Mo Asumang (Moderatorin), Jürgen Baumgarten (Motor-Sportler), Katy Karrenbauer (Schauspielerin), Dirk Heidolf (Motorradrennfahrer), Egon Müller (Speedway-Fahrer) und Guildo Horn (Schlagersänger).
Als medizinischer Experte berichtet außerdem Prof. Dr. Walter Schaffartzik von den dramatischen Folgen unangepasster Geschwindigkeit auf deutschen Straßen. Prof. Schaffartzik ist Ärztlicher Leiter und Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Das ukb ist offizieller Partner der Verkehrssicherheitskampagne und untersucht in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Greifswald das internationale Unfallgeschehen.
Die 17. Berliner Motorradtage finden statt vom 27. bis 29. März 2009 auf dem Messegelände unterm Funkturm. Weitere Informationen unter: www.berliner-motorrad-tage.de
„Runter vom Gas!“ bei den Berliner Motorradtagen
Datum: 29. März 2009 Zeit: 11:00 Uhr Ort: Messe Berlin Eingang Hammarskjöldplatz - Masurenallee Halle 20 - Stand 17
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Berlin, den 19.03.2009
Neue Chancen für Schwerhörige
Tag des Hörens 2009 am 22. März in der Urania
Innovative Technologie und Verfahren zur Behandlung von Schwerhörigkeit stehen im Fokus beim »Tag des Hörens« am 22. März 2009 in der Urania Berlin. HNO-Experten des Unfallkrankenhauses Berlin stellen hochentwickelte Hörgeräte und Behandlungsmethoden vor, die Schwerhörigen und Gehörlosen neue Chancen eröffnen. Insbesondere bei Altersschwerhörigkeit ermöglichen die aktuellen Fortschritte vielen Betroffenen eine nahezu normale Kommunikation mit ihrer Umwelt.
Altersschwerhörigkeit ist ein komplexer Vorgang, der sowohl das Innenohr (periphere Hörstörung) als auch die im Gehirn gelegenen Bereiche des Hörsystems (zentrale Hörstörung) betreffen kann. Für Patienten im fortgeschrittenen Alter führt dieses Leiden schnell zu sozialem Rückzug und einer hochgradig gestörten Kommunikation. Dabei lassen sich periphere Hörstörungen bereits sehr erfolgreich mit Hörgeräten und –implantaten ausgleichen. Die mittlerweile sehr kleinen und leistungsstarken Geräte müssen vor allem alltagstauglich sein: »Wichtig ist der Tragekomfort und die akustische Zufriedenheit des Patienten mit dem Klangerlebnis«, so Prof. Dr. med. Arneborg Ernst, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde im Unfallkrankenhaus Berlin. Eine wesentlich größere Herausforderung ist die Behandlung zentraler Schwerhörigkeit. Mit komplexen Hör-Sprachtrainings konnten in den vergangenen Jahren aber wichtige Behandlungsgrundlagen geschaffen werden, die es nun auszubauen gilt. Denn kein Patient ist wie der andere. »Die Entwicklung einer individualisierten Diagnostik und Therapie, die auf das jeweilige Hördefizit des Patienten zugeschnitten ist, stellt die größte Herausforderung heutiger HNO-Medizin dar«, „erklärt der Mediziner. An der systematischen Zusammenarbeit aller Beteiligten führt dabei kein Weg vorbei. »Die erfolgreiche Therapie von Hörstörungen hängt von einem optimalen und vertrauensvollen Miteinander von Patient, Hörgeräteakustiker und HNO-Arzt ab«, so Ernst. Dazu sollen Veranstaltungen wie der »Tag des Hörens« beitragen. Mit Vorträgen zur Behandlung von Hörstörungen, Funktionsweisen und Arten von Hörgeräten und den Möglichkeiten von Hör- und Sprachtherapien präsentieren die Referenten das gesamte Leistungsspektrum ihres Fachgebiets. Im Anschluss stehen die Experten für Publikumsdiskussionen zur Verfügung. Zusätzlich können Interessierte im Rahmen der Veranstaltung ihr Hörgeräte testen lassen, an Beratungsgesprächen teilnehmen oder einen Hörtest durchführen. Der »Tag des Hörens« steht bei freiem Entritt allen Interessierten offen.
Einladung zum Tag des Hörens 2009
Datum: 22. März 2009 Zeit: 10:00 Uhr Ort: Urania Berlin e.V. Raum 1-3 An der Urania 17 10787 Berlin
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), Deutschlands erste digitalisierte Klinik der Maximalversorgung Schwerstverletzter, behandelt jährlich über 48.000 Notfallpatienten. Das 1997 eröffnete Haus in berufsgenossenschaftlicher Trägerschaft ist mit 538 Betten, 17 Kliniken, Instituten und Zentren, 20 Stationen, einer Aufnahmestation, zehn Zentral OPs, zwei ambulanten OPs und einem spezialisierten Operationssaal im Zentrum für Schwerbrandverletzte eines der modernsten Schwerpunktkrankenhäuser Europas.
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Berlin, den 08.01.2009
Rollstuhl-Rugby in Berlin
Einladung zum zweiten Bundesliga-Spieltag in Spandau
Sechs Erstliga-Mannschaften tragen vom 14.-15. Februar 2009 in Berlin-Spandau ihren 2. Spieltag im Rollstuhl-Rugby aus. In der Sporthalle der B.-Traven-Oberschule treffen die Teams der Berlin Raptors, Roadrunners Bochum, Heidelberg Lions, Munich Rugbears, Koblenz Speedos und Red Devils Bad Wildungen in insgesamt 10 Spielen aufeinander. Eine Begegnung dauert 90 Minuten, jede Mannschaft wird an diesem Wochenende drei Wettkämpfe bestreiten.
Die Gastgeber Berlin Raptors spielen am Samstag um 10:00 und 13:00 Uhr und am Sonntag um 14:30. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.
Rollstuhl-Rugby ist ein Mannschaftssport für Athleten, die an mindestens drei Gliedmaßen eingeschränkt sind. Der Sport wurde in den späten 1970ern in Kanada entwickelt, wird heutzutage in über zwanzig Ländern in der ganzen Welt gespielt und ist eine paralympische Sportart. Seit den Paralympics in Peking gewinnt Rollstuhl-Rugby zunehmend an Popularität. Mittlerweile gibt es in Kanada und USA einen Ligabetrieb mit 45 Teams, eine europäische Champions League und drei Ligen in Deutschland.
Die Berlin Raptors wurden 1998 gegründet. Die Mannschaft trainiert regelmäßig in der Sporthalle des Unfallkrankenhauses Berlin und hat in der Saison 2006/2007 den deutschen Meistertitel errungen. Die Raptors sind ständig auf der Suche nach neuen Spielern. Trainingstermine und Anmeldungen unter: www.berlinraptors.de
Termin:
Rollstuhl-Rugby - 1. Bundesliga / 2. Spieltag am: 14. Februar 2009 (10:00 - 19:00 Uhr) 15. Februar 2009 (10:00 - 16:00 Uhr) Ort: Sporthalle B.-Traven-Oberschule Recklinghauser Weg 26-32 13583 Berlin-Spandau
Der Eintritt ist frei.
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Eine ereignisreiche Zeit
Führungswechsel bei der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Der Geschäftsführende Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, verabschiedet sich nach einem Jahr aus dem Amt des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU). In seiner Abschiedsrede machte Ekkernkamp auf zahlreiche Erfolge und zukünftige Entwicklungen der DGU »in einer ereignisreichen Zeit« aufmerksam. Auch die 2008 gegründete und bereits 6.000 Mitglieder umfassende Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) werde mittelfristig »eine bedeutende Rolle in der Familie der deutschen Chirurgie einnehmen«. Während seiner Amtszeit legte Ekkernkamp besonderen Wert auf den Ausbau interdisziplinärer Netzwerke. So stehe beim Trauma-Netzwerk die flächendeckende Versorgung im gesamten Bundesgebiet kurz vor dem Abschluss. Die Intensivierung internationaler Kooperationen der DGU sei auf vielfältige Weise gelungen. Besonders die Wahl der Mitglieder aus China, Ungarn, Litauen und Großbritannien und die erfolgreiche Gründung einer deutsch-südamerikanischen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie belegen dies. Ekkernkamp gibt sein Amt turnusgemäß weiter an seinen Nachfolger Prof. Dr. Hans Zwipp. Dieser dankte Ekkernkamp in seiner Antrittsrede für das große Engagement für DGU und DGOU.
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie wurde 1922 gegründet. In ihr finden sich vorwiegend Chirurgen, aber auch Ärzte anderer Fachrichtungen zusammen, um die verschiedenen speziellen medizinischen Probleme von Unfallfolgen in Klinik, Praxis und Forschung zu bearbeiten und dadurch die bestmögliche körperliche, berufliche und soziale Wiederherstellung eines Unfallverletzten zu ermöglichen. Die DGU zählt heute etwa 2.700 Mitglieder. Ihre wissenschaftlichen Jahrestagungen finden jährlich in Berlin statt.
Weitere Informationen unter: www.dgu-online.de
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| 02. September 2010 | 21:56 Uhr |
Pressekontakt:
Pressesprecherin Esther K. Heyer Unfallkrankenhaus Berlin Warener Straße 7 12683 Berlin Tel. 030/5681-4040 Fax 030/5681-4043 esther.heyer@ukb.de
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